Es gibt viele Menschen, die richten ihr ganzes Leben auf materielle Werte aus – mein Haus, mein Auto, mein Boot. Da ist nur noch von materiellen Dingen die Rede. Man spricht nur noch von Luxusgütern.
Solche Menschen finden sich auch in Social Media. Sie sind sogar recht einfach zu erkennen: Auf ihrer Timeline und in Postings findet man immer wieder Bilder von materiellen Gütern, zum Beispiel vom neuen BMW, den man sich wünscht, mit dem Spruch darunter: DAS IST MEINER! Es bleibt dann nicht bei einem Posting – nein, es wird gepostet, was das Zeug hält, damit jeder sieht, wie begütert man ist und was man sich leisten kann. Es wird sogleich das neue Auto ( immer eine Luxusmarke), das man soeben abgeholt hat, vorgestellt. Das Schlimme an der ganzen Sache ist: Man erhält sogleich die Anerkennung der Freunde, wird bewundert und geliked, was wiederum das Selbstwertgefühl ungemein steigert. Wenn man vorher kein Selbstwertgefühl hatte, dann spätestens jetzt. Man fühlt sich ab sofort in seinem Denken und Tun bestätigt, denn die Anerkennung in Social Media ist ja ständig da. Auf solche Anerkennung sind dann diese Menschen auch aus, weil sie im realen Leben nicht die nötige Anerkennung bekommen, die sie wollen oder die sich sich vorstellen. Da muss dann ein Auto als Ersatz herhalten. Diese Menschen merken auch nicht, wie sich sich selbst geben – sie schwimmen einfach im “Sumpf” der sozialen Anerkennung und “suhlen” sich darin. Social Media ist für solche Menschen perfekt.
Warum ist solch ein Verhalten schlimm? Es ist doch gut, wenn man im Leben nach Höherem strebt. Das ist schon richtig, nur wo endet dieses Streben? Im Streben nach dem eigenen Flugzeug? Eben! Hier gibt es dann kein Ende, weil diese Menschen mit nichts zufrieden sind. Da muss dann immer etwas Besseres her. Nicht besser im Verhalten sind dann solche Menschen, die dieses Verhalten auch noch unterstützen, indem sie diese Menschen für die materiellen Dinge noch bewundern.
Zählen heutzutage nur noch materielle Dinge? Braucht man das um glücklich zu sein?
Viel besser ist es etwas bescheidener und genügsamer zu sein und nicht alles an materiellen Dingen festzumachen. Denn es braucht gar nicht so viel, um glücklich zu sein: Eine schöne Wanderung, ein sonniger Tag, ein gutes Essen.
Das Glücksmotto: Wer die kleinen Dinge im Leben schätzt, kann jeden Tag glücklich sein… so einfach!
Glück hängt nicht davon ab, wer man ist oder was man hat; es hängt nur davon ab, was man denkt. Und falsches, materielles Denken lenkt von den schönen und besinnlichen Dingen im Leben ab – man kann dann die einfachen Dinge nicht mehr schätzen.
MERKE :
Den größten Reichtum hat, wer arm an Begierden ist!


Follow me